Offizielle Bundesdaten zeigen: Das Bevölkerungswachstum der Schweiz hat weitreichende Folgen für Natur, Infrastruktur und Lebensqualität. Informiere dich — und stimme am 14. Juni ab.
Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat Ende 2024 die 9-Millionen-Marke überschritten. 2024 wurde das Bevölkerungswachstum überwiegend durch Migration getragen; gleichzeitig erreichte die Geburtenhäufigkeit einen historischen Tiefstand.
In Millionen Einwohner · Szenarien BFS 2025–2055 (Referenz, hoch, tief)
Veränderung Jan. 2024 – Jan. 2025 in % · Quellen: BFS (Schweiz), Eurostat (Nachbarländer)
Ständige Wohnbevölkerung · internationale Wanderung in Personen
Veränderung der ständigen Wohnbevölkerung 2000–2024 · Quelle: BFS, STATPOP
Neue Siedlungsflächen entstehen fast ausschliesslich auf ehemaligem Landwirtschaftsland. Seit 1985 hat die Schweiz über 760 km² Siedlungsfläche dazugebaut — das entspricht mehr als dem Genfersee.
In km² gemäss BFS Arealstatistik
Beim Verkehr, auf dem Wohnungsmarkt und im Gesundheitswesen steigt der Druck; das Bevölkerungswachstum ist dabei ein wichtiger zusätzlicher Belastungsfaktor.
Die Schweizer Wirtschaft wächst, doch die Wirtschaftsleistung pro Einwohner entwickelte sich zuletzt deutlich schwächer. Ein sinkendes BIP pro Kopf zeigt, dass die Wirtschaftsleistung pro Einwohner 2024 leicht zurückging.
Erstbewilligungen nach Einwanderungsgrund · Anteil in % · Quelle: SEM, Jahresstatistik 2023
Seit der Personenfreizügigkeit (2002) ist die Bevölkerung um 1,3 Millionen gewachsen und die Grenzgänger haben sich verdoppelt. Gleichzeitig stieg die Quote offener Stellen laut BFS von rund 0,5% auf einen Rekord von 2,3% (2022). Zuwanderung erhöht die Bevölkerungszahl und damit auch die Nachfrage nach Wohnraum, Bildung und Infrastruktur.
Ob bei der Ernährungssicherheit, der AHV oder der inneren Sicherheit: Das schnelle Bevölkerungswachstum hinterlässt Spuren, die in offiziellen Statistiken sichtbar werden.
Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» will die ständige Wohnbevölkerung auf unter 10 Millionen bis 2050 begrenzen.
Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz darf vor dem Jahr 2050 zehn Millionen Menschen nicht überschreiten.
Sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen überschreitet, müssen Bundesrat und Parlament Massnahmen ergreifen — insbesondere im Asylbereich und beim Familiennachzug.
Bund und Kantone müssen eine nachhaltige Bevölkerungsentwicklung sicherstellen — zum Schutz der Umwelt, der Infrastruktur und der Sozialwerke.
Die Fakten sind klar. Ein ungebremstes Bevölkerungswachstum gefährdet unsere Natur, unsere Infrastruktur und unsere Lebensqualität. Informiere dich und stimme am 14. Juni ab.
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